Am zweiten Tag tauchten wir in die nepalesische Kultur ein. Wir bummelten durch zwei Durbar Square's mit seinen Tempeln und Palästen. Die Tempel sind teils buddhistisch aber auch hinduistisch. Es ging dann auch noch auf einen Hügel zum Swayambhunatha Tempel, von wo man einen wunderschönen Ausblick auf Kathmandu hat. Wir durften auch den Nutzen der Klangschale erfahren, welcher nicht nur für die Meditation sondern auch für die Therapie aller Beschwerden helfen soll. Wunderschön🙏🥰
Es war ein sehr schöner Tag! Das Nachtessen haben wir in einer Rooftopterrasse mit Sicht auf die Stupa genossen.
Samstag, unser zweiter Tag in Kathmandu führte uns am Morgen durch die hügelige Landschaft in das Bergdorf Nagarkot. Von einem Viewpoint durften wir einen ersten Blick auf die Himalayas erhaschen. Am Morgen hat man immer die beste Sicht, denn gegen Mittag kommen die Wolken. Auf dem selben Hügel besichtigten wir noch einen Hindutempel.
Anschliessend fuhren wir nach Bhaktapur die alte und antike Königsstadt. Die Altstadt mit den traditionellen, restaurierten Häusern. Ein Ausflug wert! Den frühen Nachmittag und Abend verbringen wir beim Hotel denn Morgen geht es bereits weiter nach Pokhara.
Am Sonntag begann unser Tag bereits früh. Um 7 Uhr mit dem Frühstück und um 8 Uhr ging unser Abenteuer schon los. Von Kathmandu fuhren wir mit unserem Driver Ramkrisha bis nach Pokhara. In ca. 8 Stunden, inkl. Mittagspause, durften wir in unserem Bijoux "Tempel Tree Resort & Spa" einchecken.
Wir waren überrascht, dass Pokhara tiefer liegt als Kathmandu. Von ca. 1'300 ging es runter auf ca. 800 m.ü.M.
Neue Woche neuer Guide! Nach dem Frühstück fuhren wir erneut auf einen Hügel wo die "Pumdikot Shiva Statue" ist. Nicht nur Shiva war beeindruckend, sondern auch die atemberaubende Aussicht auf die Bergkette Arnapurna des Himalaya und auch auf die Stadt. NEIN es ist nicht das Matterhorn🙃dieser Berg heisst Macchapuchare, übersetzt Fischschwanz. Nicht weit entfernt war noch die "Peace Pagoda" eine wirklich friedliche und ruhige Gegend.
Wieder runter in die Stadt besuchten wir ein tibetisches Camp, welches 1960 gebaut und von Schweizer-Hilfswerken unterstüzt wurde. Da fanden nach dem Krieg viele Flüchtlinge aus Tibet ein neues zu Hause. Heute ist es eine Siedlung mit Schule und den vielen Läden für tipetisches Handwerk.
Die beiden letzten Stop's waren die "Devi Falls" und die "Mahadev Cave's". Der Wasserfall fliesst in die tiefe Höhle. Zurück am See genossen wir feine Momos und die Seeprommenade.
Die Woche startete für mich (Eveline) nicht so toll. Irgendetwas ist mir nicht so gut bekommen😬Magenprobleme plagten mich und die Nacht war nicht so ruhig! Daher fühlte ich mich auch nicht fit genug um 5 Uhr Morgens los zu düsen um den Sonnenaufgang zu sehen. Leider musste Daniel alleine gehen. Nach 2 Stunden war er zurück und wir gingen zum Frühstücks-Buffet. Und um 9 Uhr führte Daniel seine Tour mit dem Guide weiter. Er besichtigte noch ein Hindutempel und eine kleine Schlucht. Wir gehen den Tag langsam an, damit ich mich für die morgrige Fahrt wieder besser fühle.
Nach 3 Nächten in Pokhara und einen stabieleren Magen bei Eveline fuhren wir wieder Richtung Osten bis nach Bandipur. Ein malerisches, auf dem Hügel gelegenes Dorf mit traditioneller Nawari-Architektur. Das Dorf ist autofrei und unser Hotel Gaun Ghar war so ein typisches Nawarihaus.
Nach einer speziellen Nacht in Bandipur gings am nächsten Morgen bereits weiter. Unser Fahrer war pünklich um 8 Uhr bereit und wir machten uns auf die lange Fahrt zurück nach Kathmandu. Nach gut 5 Stunden erreichten wir unser Hotel, welches das gleiche ist wie bei der Ankunft in Nepal. Hier geniessen wir einen ruhigen Nachmittag und Abend, denn Morgen müssen wir früh aus den Federn für den Flug nach Bhutan.
Am Freitag wurden wir bereits um 05.45 Uhr abgeholt und fuhren zum Flughafen. Unser Flug nach Paro mit Druk Air startete pünklich und war sehr ruhig. Leider sassen wir auf der falschen Seite und hatten nicht den Blick auf die Himalaya Bergkette. Trotzdem kamen wir gut an und wurden von unserem Guide Kinzang und dem Fahrer freundlich empfangen.
Gleich ging es weiter nach Thimphu, der Hauptstadt von Bhutan. Im Hotel Tashi Yoedling kurz eingecheckt und weiter gings mit der Endeckungstour durch die Stadt.
Wir besichtigten das Heritage Museum, den Wochenmarkt und die Papierfabrik. Im Hotel genossen wir unser Abendessen.
Nach dem feinen Frühstück trafen wir unseren Guide und liefen zur Stupa, welche sich direkt gegenüber dem Hotel befindet. Wir erhielten eine kleine Einführung was dies für die buddhistischen Leute bedeutet.
Danach ging es auf eine 2 stündige Wanderung auf einer Höhe von ca. 2'500 m.ü.M bis zu der Buddha Statue Dordenma. Teils merken wir wieder die Höhe beim atmen aber wir genossen den Hike. Zum Lunch gab es feine Momos.
Am Nachmittag besuchten wir den Taschicho Dzong, wo sich das Büro des König's befindet aber auch ein Tempel wo die Mönche wohnen. Am Schluss noch ein Takin Prereserve. Dort sind die einheimischen Tiere zu sehen, welches ein Huftier halb Ziege & halb Rind sein soll. Aber auch Rehe und Steinböcke haben wir gesehen.
Am Sonntag fuhren wir richtung Osten nach Zentralbhutan. Die Fahrt führte uns über den Dochu La, den Pass auf 3'140 m.ü.M! Wir hatten Glück (auf bhutanesisch Tashi) und wir konnten die Bergkullisse des östlichen Himalaya bestaunen. Auch eine schöne Stupa (108 insgesamt) befindet sich auf dem Pass, welche die Frau des 4. König in Gedenken an die verstorbenen Soldaten im Krieg gegen Tibet gebaut hat. Nach einem Cappuccino fuhren wir wieder weiter Richtung Osten. Hier sieht man viele Terrassenfelder, auf welchen hauptsächlich der rote Reis angebaut wird.
Nach dem feinen Mittagessen besuchten wir den Fruchtbarkeitstempel, welcher den unfruchtbaren Frauen den langersehnten Kinderwunsch erfüllten sollte.
Unser Hotel "Meri Puensum Resort" befindet sich auf einem Hügel oberhalb Punakha. Wir geniessen den frühen Abend auf unserem kleinen Balkon mir herrlicher Aussicht auf die Reisfelder.
Unsere letzte Woche ist angebrochen😔
Am Montag fuhren wir zuerst zu einer Hängebrücke. Diese sieht man hier wie auch in Nepal oft. Sie sind die Verbindung von der einen Talseite zur anderen. Da ich (Eveline) wiedermal die Kriese bekam lief Dani mit dem Guide Kinzang alleine einmal rüber und zurück. Ich blieb schön dort und wartete...
Danach fuhren wir zum Punakha Dzong, welcher beim Zusammenfluss des Mo Chu und Pho Chu (weiblicher & männlicher Fluss) liegt und das Tal beschützt. Punakha war bis 1966 die Hauptstadt von Bhutan. Ein sehr sehr beeindrückender Dzong. Unser Mittagessen genossen wir mit herrlicher Aussicht auf das wunderschöne Gebäude.
Anschliessend fuhren wir auf einen Hügel hoch zum Nanari Tempel, welcher den Nonnen gehört. Wir hatten Glück und durften auch gleich eine Gebetszeremorie mit erleben.
Wieder ein wunderschöner Tag!
Die letzten beiden Tage in Bhutan sind leider angebrochen😔die Fahrt führte uns heute wieder Richtung Westen über den Dochu La (Pass) mit herrlicher Sicht auf die Bergkette. Zuvor ein kleiner Stop in einem Kaffe und Souvenier-Shop, wo wir natürlich nicht mit leeren Händen rauskamen🤣
In Thimphu angekommen gab es zuerst Mittagessen und danach besichtigten wir das Texilmuseum. Da erfuhr man etwas über die traditionellen Kleider der Bhutanesen. Bei den Frauen heisst es "Kira" und bei den Männer "Goh".
Auf direktem Weg ging es dann nach Paro wo wir im Hotel Tenzinling Resort unsere beiden letzten Nächte verbringen werden.
Unser letzter Tag führte uns nach dem Frühstück zum Ausgangspunkt wo die Wanderung zum Taktsang Tempel (auch Tigernest genannt) startet. Der Tempel klebt an einer praktisch senkrechten Granitwand 800 Meter über dem Tal. NEIN wir haben diese Wanderung nicht gemacht!
Danach sahen wir uns einen Tempel aus dem 17. Jahrhundert an, bei welchem sogar auf der Höhe von 2'200 m.ü.M ein Orangenbaum wächst. Zum Schluss besuchten wir noch das Nationalmuseum. Das Gebäude war früher ein Wachturm und von dort oben hat man eine atemberaubende Sicht auf das Paro-Tal.
Zum Mittag gab es wieder ein feines bhutanesisches Essen, leider ist die Menge immer zu viel😜auf dem Weg zum Hotel hatten wir noch das Vergnügen einem Einheimischen beim Bogenschiessen zuzusehen. 145 Meter ist die Distanz, sehr weit!
Leider müssen wir Morgen bereits um 5 Uhr zum Flughafen und wieder zurück nach Nepal.
Vielen lieben Dank auch an unseren Guide Kinzang (rechts) und dem Driver Norbu (links), welche uns die letzten 7 Tage super & sicher durch Bhutan geführt haben!
Früh Morgens um 5 Uhr fuhren wir zum Flughafen und hoben pünklich ab nach Kathmandu. Diesmal sassen wir auf der richtigen Seite, dank WebCheckIn 😜 die Sicht war leider nicht so gut. Aber ein Teil des Himalaya konnten wir sehen.
Wir geniessen den Nachmittag gemütlich im Baudha Quartier bevor es Morgen erneut zum Flughafen geht, diesmal aber geht der Flug nach Hause 😔
Wir genossen zwei super schöne Wochen in Nepal und Bhutan. Wunderschöne Landschaften, viele Sehenswürdigkeiten, gutes Essen und nette Leute. Tschüss Himalaya!